Zusammenfassung des Vortrages MEDIEN UND DEMOKRATIE von Armin Thurnher am 11.03.2026 im Central, Linz.
Ein
unabhängiger kritischer Journalismus ist für den demokratischen Diskurs
unverzichtbar. Er trennt Wahres vom Falschem und Wichtiges von
Unwichtigem. Klärt über die Hintergründe von Ereignissen auf, schafft
Kontext und er durchleuchtet und kritisiert auch den Missbrauch
politischer und wirtschaftlicher Macht.
Betrachtet man die Entwicklung der Medienlandschaft, ist dieser Journalismus in Österreich zunehmend gefährdet. Er ist gefährdet durch einen hochkonzentrierten Medienmarkt und korruptionsanfällige Beziehungen mächtiger Eigentümer:innen zu Politiker:innen und Wirtschaft.
Er ist gefährdet durch die Erosion eines Geschäftsmodells privater Medien, die kontinuierlich Werbeeinnahmen und Publikum an vorwiegend USA-amerikanische Onlineplattformen verlieren.
Und er ist gefährdet durch eine Flut von Falschinformation und Propaganda, die von antidemokratischen Kräften bewusst gestreut werden, um den demokratischen Diskurs zu zerstören.
"Flood the zone with shit" hat Steve Bannon, rechtsradikaler Berater des US Präsidenten Donald Trump diese Taktik genannt.
Wie kann man nun den Journalismus vor diesen Bedrohungen schützen? Wie kann man die Bedingungen wieder herstellen, die es ihm ermöglichen, seine für eine Demokratie unverzichtbare Rolle in der Republik bestmöglich wahrzunehmen.
Betrachtet man die Entwicklung der Medienlandschaft, ist dieser Journalismus in Österreich zunehmend gefährdet. Er ist gefährdet durch einen hochkonzentrierten Medienmarkt und korruptionsanfällige Beziehungen mächtiger Eigentümer:innen zu Politiker:innen und Wirtschaft.
Er ist gefährdet durch die Erosion eines Geschäftsmodells privater Medien, die kontinuierlich Werbeeinnahmen und Publikum an vorwiegend USA-amerikanische Onlineplattformen verlieren.
Und er ist gefährdet durch eine Flut von Falschinformation und Propaganda, die von antidemokratischen Kräften bewusst gestreut werden, um den demokratischen Diskurs zu zerstören.
"Flood the zone with shit" hat Steve Bannon, rechtsradikaler Berater des US Präsidenten Donald Trump diese Taktik genannt.
Wie kann man nun den Journalismus vor diesen Bedrohungen schützen? Wie kann man die Bedingungen wieder herstellen, die es ihm ermöglichen, seine für eine Demokratie unverzichtbare Rolle in der Republik bestmöglich wahrzunehmen.
Renate Benedetto